Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
{root} - News

NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM

>>> Zum Weiterlesen und Mehrlesen:

http://minthouse.myblog.de/

 

 

LIEBE LESER/INNEN!

Die News aus dem Musil Museum haben folgende Struktur:

An erster Stelle stehen die NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM.

Dann folgt ein Link zum Server des KULTURRAUMS KLAGENFURT mit Informationen über aktuelle Veranstaltungen sowie weitere Links zu Partnern des Musil Museums.

Wie gewohnt informieren wir Sie auch in Zukunft über die VERANSTALTUNGEN DES MUSIL-INSTITUTS sowie über weitere Ereignisse AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die Seite wird übersichtlicher und das erleichtert Ihnen das "Browsen".



 

Bis Ende Mai: Ausstellung "Chlorophyllklangpulverstaub". Gert Jonkes „Pflanzenkosmos“ (Musil Museum)

CHLOROPHYLLKLANGPULVERSTAUB
Gert Jonkes „Pflanzenkosmos“

Eine Ausstellung im Musil Museum Klagenfurt von 20. März bis Ende Mai 2017.
Anläßlich der Verleihung des 4.Gert-Jonke-Preises am 19. März 2017.

Konzeption: Ingrid Ahrer

Ingrid Ahrer ist Vorsitzende der Gert-Jonke-Gesellschaft: http://www.gert-jonke-gesellschaft.at

Mit Beiträgen von Silvia Bischof, Franz Moro, Ewald Kolland, Gerd Wucherer, Katharina Manojlovic, Martin Polasek, Peter Pongratz und Nurith Wagner-Strauss.

Sowie einer Sprach-Musik-Klanginstallation von Susanna Ridler: „Chlorophyllklangpulverstaub: Oder die Erforschung des botanischen Tongewebes 2“.

Der Pflanzentisch wurde realisiert von der Abteilung Stadtgarten der Landeshauptstadt Klagenfurt unter der Leitung von Dipl. Ing. Heinz Blechl.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10:00 bis 17:00 Uhr. Samstag, Sonn- und feiertags geschlossen.

Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt.





"Wo wir uns begegneten!“. Podiumsgespräch mit Bertram Karl Steiner und Ghulam Mohsenzada

Zeit: Dienstag, 28. März 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Robert-Musil-Literatur-Museum, Bahnhfostr. 50, 9020 Klagenfurt

"In dieser Zeit muss die westliche Welt endlich den Anderen als eine andere Existenz akzeptieren und diesen Anderen wahrheitsgemäß kennen lernen, nicht so, wie die westliche Welt ihn haben möchte, sondern so, wie der Andere in Realität ist. Die westliche Welt muss dem Anderen den Raum geben, um sich in allen Facetten auszudrücken, anstatt ihn zu konsumieren", so der aus Jordanien stammende Komponist Saed Haddad.

Der Kulturjournalist und Autor Bertram Karl Steiner und der aus Afghanistan stammende Soziologe und Journalist Dr. Ghulam Mohsenzada, Obmann des Kulturverein AVESTA, beschreiben in einem Gespräch, den bis in die Antike zurückreichenden Dialog und Einflüsse zwischen den Kulturen. Sie fragen, warum dieser Dialog gerade am Beginn des 21. Jahrhunderts wieder so schwierig geworden ist und suchen nach Formen zukünftiger Begegnung in einer neuen Qualität.



Gert Jonke-Preis 2017 für Paul Nizon

Kurz vor dem Welttag der Poesie (21.3.) wurde der von Stadt und Land in Kooperation mit der Jonke-Gesellschaft ausgeschriebene Gert Jonke-Preis 2017 verliehen. Ausgezeichnet wurde der in Paris lebende Schweizer Autor Paul Nizon.

Der Gert-Jonke-Preis, der dieses Jahr zum vierten Mal vergeben wird, geht an den aus der Schweiz stammenden Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Schriftsteller Paul Nizon. Kulturreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz überreichte die Urkunde zu dem mit 15.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Mag. Markus Malle (in Vertretung des Landeskulturreferenten) an den Preisträger.

Die hochkarätige Jury, bestehend aus Dr. Angelika Klammer (Lektorin, Wien), Prof. Dr. Alexandra Pontzen (Literaturwissenschaftlerin an der Universität Duisburg-Essen) und Norbert Wehr (Herausgeber der Zeitschrift Schreibheft, Köln), bezeichnet Paul Nizon als „Virtuosen der poetischen Selbsterforschung“. Seine Romane, Erzählungen und Journale sind bedeutende Werke der Gegenwart, sind Sprachkunst im besten Sinne des Wortes, so das Juryurteil. Nizons stete Suche nach neuen Ausdrucksformen führe zu einer großen Vielfalt formaler und sprachlicher Mittel. In Frankreich gelte er als der „zur Zeit größte Magier der deutschen Sprache“, schreibt die französische Zeitung „Le Monde“.

Paul Nizon wurde 1929 in Bern geboren, 1977 ging er nach Paris. Seit 1962 ist Nizon als freier Schriftsteller tätig. 1962 war er Gast der Gruppe 47 in Berlin. Dort lernte er Autoren wie Günter Grass, Martin Walser und Ingeborg Bachmann kennen und las aus seinem zweiten Buch Canto, das 1963 erschien. Er hatte verschiedene Gastdozenturen inne, etwa 1984 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und 1987 an der Washington University in St. Louis.

Der mehrfach preisgekrönte Schriftsteller (darunter der Erich-Fried-Preis 1996, sowie der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur 2010) gehört seit 1971 dem Autorenverband Autorinnen und Autoren der Schweiz und seit 1980 dem Deutschschweizer P.E.N.-Zentrum an. Seit 2011 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Nizons Archiv befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Der Gert-Jonke-Preis ist ein Literaturpreis für Prosa, Dramatik und Lyrik in Erinnerung an den Klagenfurter Literaten Gert Jonke, der im Jahr 2009 starb. Der vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt gestiftete und mit 15.000 Euro dotierte Preis wird zweijährlich abwechselnd in den literarischen Hauptkategorien Prosa, Dramatik und Lyrik vergeben. Die Zusammensetzung der Jury wechselt entsprechend den Sparten. Die bisherigen Preisträger waren 2011 Alois Hotschnig (Prosa), 2013 Friederike Roth und Händl Klaus (Dramatik) und 2015 Julian Schutting (Lyrik).

Klagenfurt.at
Nhttp://www.klagenfurt.at/rathaus-direkt/medien-presse/stadtpresse-aussendungen/2017-1/maerz/gert-jonke-preis-fur-paul-nizon.html


Ausstellung und Uraufführung
NCHLOROPHYLLKLANGPULVERSTAUB
oder Die Erforschung des botanischen Tongewebes

Im Auftrag der Gert-Jonke-Gesellschaft unternimmt die Vokalkünstlerin und Komponistin Susanna Ridler mit ihrer neuen Komposition eine wundersame Reise in Gert Jonkes Pflanzenkosmos.

Die Bildhauerin Silvia Bischof schafft mit ihren Objekten und Materialkombinationen den Raum für weitere Künstler, die sich auf das Werk des Dichters beziehen: Katharina Manojlovic - Franz Moro – Martin Polasek - Peter Pongratz - Nurith Wagner-Strauss - Gerd Wucherer Einführende Worte: Wilhelm Huber

Rahmenprogramm

Fr.,17. März, 19:30 Uhr
raj, Badgasse
Gert Jonke – Sprachkomplott
Gerhard Fresacher - Magda Kropiunig

17.-21. März
Seh:Bühne, Badgasse
Installation

Um Anmeldung zur Preisverleihung wird gebeten: t. +43-463-501429, e. klagenfurt@musilmuseum.at




18.04.: Literatour.at: Annette Hug (Musil Museum)

Zeit: Dienstag, 18. April 2017, 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum

Annette HUG: Wilhelm Tell in Manila (Verlag Das Wunderhorn).

Als junger Augenarzt und Romancier kommt José Rizal 1886 nach Deutschland. Noch ist nicht abzusehen, dass er einmal Nationalheld der Philippinen werden wird. Der Archipel am Rand des Pazifiks ist eine Kolonie des Spanischen Weltreichs. Die Kolonialherren erlauben Bildung nur in den eng gesteckten Grenzen jesuitischer Klosterschulen. Und nur die spanische Sprache gilt als Kultur.

Weil Rizal in Madrid mit liberalen Ideen hervorgetreten ist, warnt sein Bruder vor der Heimkehr nach Manila. Er empfiehlt die sichere Existenz in Deutschland. Aber er könne etwas für sein Volk tun: In Heidelberg und Leipzig übersetzt Rizal den »Wilhelm Tell« von Friedrich Schiller in seine Muttersprache Tagalog. Die Landschaft verschiebt sich: Auf einer tropischen Insel erheben sich die Alpen. Aus Protest gegen die Untaten Gesslers, gegen die Intriganz der katholischen Kirche werden diese Berge als Vulkane ausbrechen. Am Vierwaldstättermeer kämpfen eingeborene Bauern gegen fremde Vögte, gegen Arbeit in Knechtschaft. Rizals Aufenthalt in Deutschland wird zu einer Reise des Übersetzens. Die Fortbildung in Augenheilkunde an der Heidelberger Klinik, seine Begegnungen mit studentischen Burschenschaften oder Kneipenmädel, seine Gespräche mit Philologen in Berlin oder einem Pfarrer im Odenwald – all dies Neue und Fremde wird verglichen mit der Heimat. Worte müssen gefunden werden in Tagalog, oder Analogien gebildet, wenn die Sachen nicht von einem Ort an den anderen verpflanzt werden können. Übersetzen wird zu einer Arbeit der Hoffnung, dass der Aufstand gegen die Kolonialherren kommt, und zur Entdeckung der Angst, dass Gewalt jede Ordnung vernichtet. Der historische José Rizal kehrt heim. Der Aufstand findet statt. Rizal wird 1896 in Manila wegen Anstiftung zur Rebellion und zum Verrat verurteilt und hingerichtet. Der Roman verwebt Rizals Reisen, seine Begegnungen in Madrid, Paris, Heidelberg, Leipzig und seine Erinnerungen an die philippinische Heimat mit der Geschichte des Schweizer Freiheitshelden Tell, in der Version Schillers und in der Rizals. Dichtung und Dokument werden von Sprache zu Sprache flüssig, eine Flut.

Annette HUG
geboren 1970 in der Schweiz, hat in Zürich und Manila Geschichte und Women and Development Studies studiert. Nach Tätigkeiten als Dozentin und Gewerkschaftssekretärin lebt sie heute als freie Autorin in Zürich. Im Jahr 2000 war Annette Hug Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. „Wilhelm Tell in Manila“ ist ihr dritter Roman. Die Autorin hat für dieses Buch den Schweizer Literaturpreis des Schweizer Bundesamtes für Kultur 2017 erhalten.


KELAGerlesen: Stefanie Sargnagel: In der Zukunft sind wir alle tot (Musil Museum)

Profil.at › Kultur
Stefanie Sargnagel: Hintergründe eines Literaturskandals Von Wolfgang Paterno ( 20. 3. 2017 )

https://www.profil.at/kultur/stefanie-sargnagel-hintergruende-literaturskandal-8037538

Kurier.at
#babykatzengate: Sargnagels Reinwaschung von der Dummheit. Von Philipp Wilhelmer

https://kurier.at/kultur/babykatzengate-sargnagels-reinwaschung-von-der-dummheit/253.409.380

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Zeit: Dienstag, 07. März 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Kagenfurt

Stefanie Sargnagel: In der Zukunft sind wir alle tot. Mikrotext, 2016

http://www.mikrotext.de/books/stefanie-sargnagel-in-der-zukunft-sind-wir-alle-tot-printausgabe/

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG

„In der Zukunft sind wir alle tot“ Lässig, derb und immer sehr alltagsweise schreibt Stefanie Sargnagel seit vielen Jahren über das einfache Leben. Mittlerweile hat die Wiener Autorin und Künstlerin mit ihren Büchern, Artikeln und Posts Kult-Status erreicht. Ungeachtet dessen nimmt sie in ihrer Kritik an jeglichem rechten Gedankengut kein Blatt vor den Mund, ätzt gegen die FPÖ, gegen Patriarchate, steht aktiv für die Flüchtlingshilfe ein. Die Wiener Zeitung lobte, wie sie inklusive Fäkalhumor und Versagensexhibitionismus die aktuelle Leistungsgesellschaft konterkariere. „Mein Lebensstil erschließt sich halt aus einer Mischung aus Unfähigkeit, Unentschlossenheit, Gleichgültigkeit und Verweigerung, ich bin die personifizierte Wohlstandsverwahrlosung“, schrieb sie in einem Vice-Artikel.

„Hellsichtige Miniaturen.“ (Elisabeth Dietz, Bücher-Magazin)

„Ihre Alltagsbeobachtungen, Aphorismen und Adoleszenz-Raps treffen einen Nerv.“ (taz)

„Man könnte vielleicht sogar sagen, dass sie mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch Abfall für alle die erste deutschsprachige Autorin ist, die im Netz die Form für sich gefunden hat, die passt, die nicht nervt, die als Literatur funktioniert.“ (Süddeutsche Zeitung)


Stefanie SARGNAGEL

wurde 1986 in den „Slums von Wien“ geboren, studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Daniel Richter und arbeitete bis Anfang 2016 im Callcenter. Das Mädchen mit der roten Baskenmütze, das gerne ins Wirtshaus geht und Kette raucht, veröffentlichte ihr Debüt mit gesammelten Facebook-Statusmeldungen "Binge Living. Call-Center-Monologe" 2013 in der redelsteiner dahimène edition, einem unabhängigen Wiener Verlag. Ende 2015 erschien ihr zweites Buch "Fitness". "In der Zukunft sind wir alle tot" erschien dazwischen als E-Book und 2016 auch in erweiterter Form gedruckt. Sargnagel zeichnet Cartoons für den Falter, schreibt für die VICE und die Süddeutsche Zeitung und hat 2016 die Burschenschaft Hysteria mitgegründet. 2016 wurde sie zum Bachmannpreis eingeladen und gewann den Publikumspreis. Stefanie Sargnagel ist die Klagenfurter Stadtschreiberin des Jahres 2017.


>>> Stefanie Sprengnagel/Sargnagel @ FACEBOOK "Viele verstehen nicht richtig, was ich damit meine, dass ich jetzt Stadtschreiberin von Klagenfurt bin. Also erkläre ich es mal genauer: Ich bekomme von der Stadt Klagenfurt ein Dachzimmer in einem alten geschichtsträchtigen Turm. Von dort oben sehe ich den Klagenfurter Leuten beim tätig und tüchtig sein zu und wenn sich was heiteres zuträgt, stecke ich meine Feder in mein großes Tintenfass und schreibe es auf in ein altes, dickes Buch. Ich esse in allen Gaststuben umsonst und wenn ich über den Stadtplatz schreite, rufen mir alle zu "Da schau her, der Stadtschreiber. Der Stadtschreiber ist da!" Dann möchten sie meistens, dass ich ihnen allerlei schreibe, einen Geburtstagsreim für den lieben Großvater, eine theologische Überlegung fürs Pfarrblatt oder ein hübsches Gedicht über den Wörthersee. So lebe ich hier satt und zufrieden ein halbes Jahr im schönen Klagenfurt."




MUSIL HAUS - Termine: März/April 2017

28. 03. 2017
N Beginn: 19:30 Uhr
"Wo wir uns begegneten!“. Podiumsgespräch mit Bertram Karl Steiner und Ghulam Mohsenzada. DerBertram Karl Steiner und derAfghanistan stammende Soziologe und Journalist Dr. Ghulam Mohsenzada beschreiben in einem Gespräch, den bis in die Antike zurückreichenden Dialog und Einflüsse zwischen den Kulturen.
Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum
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30. 03. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Lesung: Miriam AUER: Knochenfische. Edition Meerauge, 2017. Moderation: Michaela Monschein
http://www.meerauge.at/die_reihe/knochenfische
Veranstalter: Robert-Musil-Institut
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06. 04. 2017
Beginn: 19.30 Uhr Buchpräsentation: Christine Lavant: Gedichte aus dem Nachlass. Wallstein, 2017 (= Werkausgabe, Bd. 3). Mit Doris Moser und Brigitte Strasser. Lesung: Bettina Rossbacher. Musik: Janez Gregorič.
http://www.wallstein-verlag.de/9783835313934-christine-lavant-gedichte-aus-dem-nachlass.html
Veranstalter: Robert-Musil-Institut.
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07. 04. 2017
Beginn: 15:00 Uhr
Ulrike MOTSCHIUNIG: Voll verzaubert - endlich erwachsen. KINDERLITERATURVERANSTALTUNG. Altersempfehlung: 8-10 Jahre
Veranstalter: Robert-MusilInstitut
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18.04.2017
Beginn: 19:30 Uhr
Literatour.at: Annette HUG: Wilhelm Tell in Manila. Roman. Verlag Das Wunderhorn. Veranstalter: Katholischer Akademikerverband (KAV) und Musil Museum _________________________

20. bis 22.04. 2017
„Textgenese im digitalen Medium“ Internationale und Interdisziplinäre Fachtagung des Robert Musil-Instituts in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition
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Freitag, 21. April 2017
Beginn: 19:30 Uhr
"Ich werde etwas gegen den Wahnsinn tun, der hier im Haus kreist!" Präsentation des 3. Bandes der Robert Musil-Gesamtausgabe und der Erweiterung von MUSIL ONLINE
Lesung: Nadine Zeintl, Oliver Vollmann

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Freitag, 28. April 2017
Beginn: 18: Uhr
Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung an Ulla Ekblad-Forsgren und Alexander Sitzmann Festvortrag: Erwin Köstler
Musik: Marc Abram, Primus Sitter


Klagenfurt: Altbürgemeister Leopold Guggenberger verstorben

Der Altbürgermeister von Klagenfurt, Leopold Guggenberger, ist im 99. Lebensjahr in der Nacht auf den 23. Februar 2017 verstorben. Mit seiner 25-jährigen Amtszeit von 1973 bis 1996 war Leopold Guggenberger (ÖVP) seit der ersten Wahl eines Klagenfurter Bürgermeisters im Jahre 1850 das am längsten regierende Stadtoberhaupt der Landeshauptstadt.

Mehr: http://kaernten.orf.at/news/stories/2827319/

In Guggenbergers Amtszeit - sowie in der des Kulturreferenten Siegbert Metelko (SPÖ) - entstand das Musil Haus in seiner jetzigen Form. Das 1867 errichtete Haus befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt Klagenfurt. Es wurde von der Stadt Klagenfurt in den Jahren 1996 und 1997 zu einem modernen Zentrum für Literatur ausgebaut, um für das Robert-Musil-Literatur-Museum und für das Robert Musil-Institut der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt neue Räume zu adaptieren. Auch die IG Autorinnen und Autoren sowie die Grazer Autor/inn/enversammlung haben dort ihre Büros.



Zum Erscheinen der großen Ingeborg Bachmann Gesamtausgabe

Ingeborg Bachmann ist eine der größten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Im Juni 2016 wurde der Nachlass von Ingeborg Bachmann in das österreichische „Memory of the World“ - Kulturregister der österreichischen UNESCO - Kommission mit dem Ziel der Sicherung des dokumentarischen Erbes aufgenommen.

Das Erscheinen einer neuen – und wie ihre Geschwister und Nachlassverwalter Isolde Moser und Heinz Bachmann betonen – Gesamtausgabe in einer Zusammenarbeit von Suhrkamp und Piper Verlag stellt in vielerlei Hinsicht ein Novum dar. Suhrkamp erstellt die Werkausgabe unter der Redaktion von Raimund Fellinger, bei Piper erscheint die Ausgabe später als Paperback und E-Book. Die gegen dreißig Bände umfassende Edition ist die erste Gesamtausgabe der Prosa, Gedichte und Essays, der Hörspiele, Libretti sowie der Korrespondenz Ingeborg Bachmanns. Sie präsentiert die bereits erschienenen Werke in kommentierten Ausgaben und macht darüber hinaus unbekannte nachgelassene Texte zugänglich. Ein besonderer Stellenwert kommt in der neuen Edition den Briefwechseln Ingeborg Bachmanns zu. Sie sind beeindruckende Dokumente einer zu Ende gehenden Briefkultur und bilden zugleich eine der Grundlagen der neuen Werkkommentierung.

„Als wir damals nach Ingeborgs Tod den Nachlass der Österreichischen Nationalbibliothek mit einer 50-jährigen Sperre für alle Briefe und bestimmte Notizen schenkten, ging es uns vor allem Um Diskretion gegenüber den Briefschreibern. Dass Ingeborg sich die Veröffentlichung gewünscht hat, dafür gibt es Anzeichen in Briefen und Verträgen“, so Heinz Bachmann beim gestrigen Pressegespräch in Berlin.

Im März 2012 fanden nun erste Gespräche mit den Erben und dem Rektor der Universität Salzburg statt. Unmittelbar darauf erfolgte die Übergabe der Kopie des Nachlasses durch Heinz Bachmann an die Universität Salzburg: „Dieser Schritt war für uns von großer Wichtigkeit, da wir nicht mehr die Jüngsten sind, aber als Zeitzeugen vieler Ereignisse bei der Erstellung der Edition noch wesentlich mithelfen können.“ Im Oktober 2015 kam es zur Einigung zwischen den Verlagen und der Erbengemeinschaft Ingeborg Bachmanns.

Den Auftakt zur großen Gesamtausgabe bildet „Male oscuro. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit“ (hrsg. von Isolde Schiffermüller und Gabriella Pelloni), das am 25. Februar 2017 erscheinen wird, kurz darauf wird „Das Buch Goldmann“ (hrsg. von Marie Luise Wandruszka) folgen. Die Erarbeitung der Gesamtausgabe wird vom Literaturarchiv Salzburg, einem Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg, getragen. Für Inhalt und Form der Edition sind Hans Höller und Irene Fußl als Gesamtherausgeber verantwortlich.

Am 4. Oktober 2016 erschien als Ouvertüre zur Gesamtausgabe bereits Hans Höllers und Arturo Lacartis Buch „Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag. Die Geschichte von ‚Böhmen liegt am Meer‘“ (Piper Verlag). Ingeborg Bachmanns Werk, in dem sie mit einzigartiger Sprachgewalt und analytischer Schärfe den menschlichen und sozialen Folgen von Krieg und Vernichtung nachspürt, ist angesichts der wiederaufflammenden rechtspopulistischen und neofaschistischen Strömungen in ganz Europa aktueller denn je.

i.b - Literatur-Verein zur Förderung von Werk– und Kunstverständnis Ingeborg Bachmann, 23. Februar 2017




Literatour.at: Theodora Bauer: Das Fell der Tante Meri. Picus (Musil Museum)

Fotos von der Veranstaltung finden Sie auf der Website des Katholischen Akademikerverbandes: http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/newsdetail/C2737/literatour.at3

Fotos: Susanne Schlager


"Robert-Musil-Literaturmuseum, 7. Februar.

Zu Gast bei Literatour.at war diesmal Theodora Bauer, eine junge österreichische Autorin. Sie las Auszüge aus dem Essay „Così fanno i filosofi“ und ihrem Roman „Das Fell der Tante Meri“. Im Anschluss führte sie ein Gespräch mit Museumsleiter Dr. Heimo Strempfl. In dem es unter anderem auch darum ging, Parallelen zwischen dem Burgenland und Kärnten aufzuspüren. Gibt es doch ähnliche Voraussetzungen: Zwei Randregionen, mehrere Volkssprachen, Minderheiten. Aus aktuellem Anlass waren natürlich die Wahrnehmung und der Umgang mit den Volksgruppen ein Thema. Ein interessanter Abend, nicht nur aus literarischer Sicht.

Das Fell der Tante Meri

In drei Erzählsträngen, die zwischen den letzten Kriegsjahren und den achtziger Jahren angesiedelt sind, entwickelt Theodora Bauer ihr eindrucksvolles Debüt. Sie versteht es, Leben in Geschichte und Geschichte in Persönliches zu bringen – und vor allem, eine atemlose Spannung im Leser aufzubauen.

Theodora BAUER
geboren 1990 in Wien, lebt im Burgenland, studiert Publizistik und Philosophie in Wien. Publikationen in Anthologien sowie im Radio. Die Autorin debütierte mit dem Roman »Das Fell der Tante Meri«. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses 2016. „Così fanno i filosofi“. Essay, erschienen in der Reihe Limbus Preziosen. Innsbruck: Limbus Verlag. 2016. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses 2016." www.theodorabauer.at

Susanne Schlager



Auszeichnungen Wortspiele-Publikumspreis 2014
Shortlist Literaturpreis Alpha 2014
Manuskripte Förderpreis 2014
achensee.literatour Stipendium 2015


"Roppongi" von Josef Winkler (Landestheater Niederösterreich St. Pölten)

Die Nachricht vom Tod des 99-jährigen Vaters erreicht den Schriftsteller Josef mitten auf einer Lesungsreise durch Japan, im Tokioter Stadtteil Roppongi, vor den Türen der österreichischen Botschaft. Ein Jahr vorher hatte ihn der Vater gebeten, nicht zu seiner Bestattung zu erscheinen, aus Wut über Josefs frühere literarische Verunglimpfungen der Bewohner seines Heimatdorfs, aber auch aus Angst davor, dass ihm selbige aus Rache etwas antun könnten. Also bleibt Josef in Roppongi, denkt nach über seinen Vater, über seine Kindheit in der Kärntner Heimat, über Familie, Ängste, Leben – und den allgegenwärtigen Tod. Gegengeschnitten werden die Erinnerungen mit Eindrücken vom Leben und Sterben in der indischen Stadt Varanasi. Josef Winklers Erzählung „Roppongi. Requiem für einen Vater“ ist die Annäherung an eine übergroße Vaterfigur und den Konflikt mit der eigenen (Lebens-)Geschichte: In immer neuen Anläufen umkreist Winkler seine Figuren auf der tastenden Suche nach dem Ursprung der eigenen Heimatfremde und einer möglichen Rettung in der Ferne einer fremden Kultur. „Roppongi“ ist der schmerzvolle Versuch gegen die Unausweichlichkeit des Todes anzuschreiben, ihm durch kompromissloses Hinschauen den Schrecken zu nehmen und zugleich ist die Erzählung ein Bekenntnis zum Leben – mit all seinen Widersprüchen, Schattenseiten und den leisen Augenblicken des Glücks.

Der 1953 in Kärnten geborene Autor Josef Winkler beschäftigt sich in seinem literarischen Werk immer wieder aufs Neue mit Themenkomplexen rund um Familie, Heimat(fremde) und Tod. Die 1982 ebenfalls in Kärnten geborene Regisseurin Julia Jost möchte in ihrer Dramatisierung den dörflichen und familiären Kosmos des Romans auf der Bühne erfahrbar machen, dabei den Bogen nach Japan/Indien schlagen und erkunden, was uns mit diesen weit entfernten Orten, den Menschen und ihren Traditionen verbindet – oder trennt.

Premiere > Fr 20 . 01.2017 , 19: 30 Uhr, Theaterwerkstatt > Landestheater Niederösterreich St. Pölten

Fr 20 . 01.2017 – Do 09.03.2017, jeweils 19. 30 Uhr, Theaterwerkstatt

Details und Tickets: http://www.landestheater.net/de/spielplan/12-roppongi#2017-01-20-19h30

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DerStandard.at

Josef Winklers "Roppongi": "Trog mi ause übern Onga"

Margarete Affenzeller, 22. Jänner 2017

Uraufführung der Erzählung im Landestheater St. Pölten

http://derstandard.at/2000051309399/Josef-Winklers-Roppongi-Trog-mi-ause-uebern-Onga



Schweizer Literaturpreise vergeben

Das Schweizer Bundesamt für Kultur wird am 16. Februar in Bern an sieben Autoren die Schweizer Literaturpreise verleihen. Sie erhalten je 25.000 Franken (23.300 Euro) und individuelle Fördermaßnahmen. Eines der literarischen Werke kommt aus dem deutschen Verlag Das Wunderhorn: Annette Hugs Roman "Wilhelm Tell in Manila".

Die weiteren ausgezeichneten Titel der Literaturpreise: «Inventaire des lieux» von Laurence Boissier, «Dr Chlaueputzer trinkt nume Orangschina» von Ernst Burren, «Louis Soutter, Probablement» von Michel Layaz, «Flusspferd im Frauenbad» von Jens Nielsen sowie «Allegra» von Philippe Rahmy.

Dieter Zwicky hat mit einem Teil seines Manuskripts, das nun als kompletter Roman unter dem Titel «Hihi – Mein argentinischer Vater» erschienen ist, im vergangenen Juli bereits am Bachmann-Wettlesen in Klagefurt teilgenommen. Er erhielt gute Kritiken und gewann am Ende den Kelag-Preis.

Die Preisträger erhalten einen Betrag von je 25 000 Franken und kommen in den Genuss von spezifischen Förderungsmaßnahmen, die ihre Werke auf nationaler Ebene bekannt machen sollen. Zusätzlich werden öffentliche Lesungen in der ganzen Schweiz veranstaltet, um den Bekanntheitsgrad der Werke auch jenseits der Sprachgrenzen zu steigern.

Das Programm der Lesungen ist ab dem 20. Januar auf www.literaturpreise.ch verfügbar. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 mit Bundesrat Alain Berset in der Nationalbibliothek in Bern statt. An diesem Anlass wird auch der Schweizer Grand Prix Literatur und der Spezialpreis Vermittlung verliehen. Diese mit je 40.000 Franken dotierten Auszeichnungen werden auf Empfehlung der Jury vergeben und würdigen Gesamtwerke.

https://www.boersenblatt.net/artikel-schweizer_literaturpreise_vergeben.1270821.html




Die Werke und Briefe Ingeborg Bachmanns (Salzburger Edition)

Diese Edition ist die erste Gesamtausgabe der Prosa, Gedichte und Essays, der Hörspiele, Libretti sowie der Korrespondenz Ingeborg Bachmanns. Auf dreißig Einzelbände angelegt, präsentiert sie die bereits erschienenen Werke in kommentierten Ausgaben und macht darüber hinaus sämtliche unbekannten nachgelassenen Texte zugänglich.

Ein besonderer Stellenwert kommt in der neuen Edition den Briefwechseln der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann zu. Sie zeigen die einzigartige dramatische Verbindung von Leben und Schreiben bei dieser großen Autorin des 20. Jahrhunderts.


Werkausgabe - DAS BUCH GOLDMANN

Ingeborg Bachmann nannte ihr großes Erzählvorhaben, an dem sie bis zuletzt festhielt, »Das Buch Goldmann«. Es erscheint nun in einer Edition, die das fragmentarisch überlieferte Werk als Projekt eines rettenden Erzählens sichtbar macht. Es wird möglich dank einer ungewöhnlichen Synthese von Tragik und weltoffener Komödie, die keine Opfer mehr nötig hat.

D: ca. 32,00 €, A: ca. 32,90 €, CH: ca. 42,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 06.02.2017
Gebunden, 352 Seiten
ISBN: 978-3-518-42601-2


Werkausgabe - MALE OSCURO.

Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe Bachmanns Traumnotate, Briefentwürfe und Aufzeichnungen aus der Zeit ihrer Krankheit sind als Grundelemente der späten »Todesarten«-Texte von großem literarischem Interesse. Darüber hinaus sind diese Schriften dazu angetan, unser Wissen über ihre Krankheit, und über das Phänomen der Krankheit überhaupt, zu erweitern. Sie sind anstößig, mutig in ihrem analytischen Ansatz, geschlagen mit dem Wissen um das Unheilbare – und zugleich erfüllt von dem leidenschaftlichen Wunsch, aus der Krankheit herauszukommen und Heilung zu finden.

D: 34,00 € , A: 35,00 €, CH: 45,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 21.02.2017
Gebunden, 259 Seiten
ISBN: 978-3-518-42602-9

Suhrkamp: http://www.suhrkamp.de/ingeborg_bachmann_werkausgabe_1375.html

Piper: https://www.piper.de/aktuelles/themenspecial/ingeborg-bachmann-gedichte-erzaehlungen-werke



Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass von Josef Winkler

Kaernten.ORF.at

Land kauft Werke von Josef Winkler

Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass des Kärntner Literaten und Schriftstellers Josef Winkler. Der Vorlass umfasst 44 Werke, von Notizbüchern bis zu Korrespondenzen. Die Kosten: 460.000 Euro.

http://kaernten.orf.at/news/stories/2814452/



50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss (STYRIAregional, 2016)

Buchpräsentation > Claudia Lux, Nicole Richter: 50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss. STYRIA regional

Sie glauben, Kärnten wie Ihre Westentasche zu kennen? Dann lassen Sie sich überraschen! Die „50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss“ führen auf eine neue Spurensuche durch dieses Land, das als Schnittpunkt und Schmelztiegel dreier Kulturen so viel zu bieten hat. Inspirierend und abenteuerlich, köstlich und kurios, sportlich und entspannt. 50 Expeditionen für alle Sinne, die einladen, den österreichischen Süden neu zu entdecken.

Ein Besuch im Musil Museum gehört dazu!

Mehr: http://www.styriabooks.at/article/6067




Musil Online

Auf MUSIL ONLINE werden die Userinnen und User ab dem Launch am 8. November 2016 Zugang zu Musils Texten finden. Das Portal enthält, vorerst für den Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, den Nachweis der Entstehungs- und Überlieferungsvarianten. Zu den Nachlassteilen des Romans folgen ab 2017 textgenetische Dossiers mit den Fassungen zu jedem Romankapitel sowie hypertextuelle Strukturen für die Navigation, Recherche und Datenbanken mit archivalischen und philologischen Informationen.

MUSIL ONLINE wird am Robert Musil-Institut in Klagenfurt entwickelt > http://musilonline.at/

Unter MUSILTEXT finden Sie unter dem Link Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in der für die Gesamtausgabe bei Jung und Jung neu ins Leben gerufenen Form.

> http://www.jungundjung.at/content.php?id=2&b_id=248



Literaturzeitschrift UNKE: Die Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen

Herausgeber Josef K. Uhl bereitet die nächste Ausgabe der Literaturzeitschrift UNKE vor. Die UNKE Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen. Die letzte Ausgabe wurde im Jahr 2004 publiziert. Die Zeitschrift erscheint seit dem Jahr 1971.

"Trotz der mittlerweile gediegenen Aufmachung der Hefte ist die „Unke“ immer noch von einem anarchistischem Geist beseelt, der Lebendigkeit vor Perfektion stellt." (Webportal der Österreichischen Nationalbibliothek)

https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschrift…/Unke/Unke.htm



Das Musil-Haus trauert um Fabjan Hafner – die Welt ist eine andere

Wie oft begegnet uns ein Mensch, in dem sich profundes Wissen mit der Fähigkeit verbindet, es großzügig, heiter und leicht mit uns zu teilen? Ein Mensch, der mit einer einzigartigen Mischung aus Engagement, Erfahrung und Eloquenz uns einnehmen und mitnehmen kann? Auch dahin, wo es komplex wird, etwa in die Literatur? Uns überraschen und begeistern?

Fabjan Hafner war ein solcher Mensch, er war uns allen ein Geschenk – und die Literatur war ihm eine Herzensangelegenheit.

Fabjan Hafner war ein Multitalent – Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen – als Schriftsteller und als Wissenschaftler. Er förderte, übersetzte, schrieb über slowenischsprachige Autoren wie Gustav Januš, Florjan Lipuš und viele mehr. Er war – seit Langem – anerkannter Handke-Spezialist und Handke-Freund. Zuletzt arbeitete er über Christine Lavant, vor allem als Editor ihrer Gedichte, auch der zu ihren Lebzeiten unveröffentlichten.

Es sind dies nur wenige Beispiele. Denn Fabjan Hafner hat über 180 Publikationen vorgelegt. Und war mehrfach preisgekrönt: Petrarca-Übersetzer-Preis, Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

Fabjan Hafner war als Lehrender bei den Studierenden und KollegInnen der Alpen-Adria-Universität geschätzt und beliebt. Vor allem aber hat er, zu unser aller Freude, das Publikum des Musil-Instituts für sich eingenommen. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis!

Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke – nicht nur am Musil-Institut, wo er seit 1998 wirkte.

Wir hier am Musil-Institut sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden.

Doch die Welt ist eine andere, so viel ärmere. Denn Fabjan Hafner ist nicht mehr.

Anke Bosse
Mit Edith Bernhofer, Walter Fanta, Elmar Lenhart und Angelika Rossak

Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Heimo Strempfl, Ulrike Delclos, Nadine Stelzl

Robert-Musil-Literatur-Museum

Zu Ehren Fabjan Hafners richtet das Musil-Institut am 8. Juni 2016 – es wäre sein 50. Geburtstag gewesen – eine Gedenkveranstaltung aus. Im Musil-Institut liegt vom 11. bis 19. Mai ein Kondolenzbuch aus (Klagenfurt, Bahnhofstr. 50, 1. Stock).



Kaernten.ORF.at: Das Musil Haus - Porträt eines Hauses

Kaernten.ORF.at Das Musilhaus - Porträt eines Hauses

Der Klagenfurter Literaturkurs und der „Translatio“, die Verleihung des Staatspreises für literarische Übersetzungen, finden - im Vorfeld der Tage der deutschsprachigen Literatur - im Musil Haus in Klagenfurt statt.

http://bachmannpreis.orf.at/stories/2718146/



Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1 >Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - von Christina Höfferer

Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1. Sonntag, 21. Juni 2015
Beginn: 10:05

Reisemagazin, u.a. mit:

- Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - Eine Spurensuche von Christina Höfferer
- Sturmflut und Handelsgeschichte: Die holländische Provinz Zeeland. Von Ernst Weber
- Die großen Unbekannten Andalusiens: Jaén mit Úbeda und Baeza. Von Edgar Schütz.

Redaktion: Ursula Burkert

- Jeden Juni huldigt man in Klagenfurt dem geschriebenen Wort auf hohem sprachlichem Niveau, das ist jedenfalls Ingeborg Bachmann zu verdanken. Ihre Spuren in der Stadt ihrer Kindheit hat Christina Höfferer für "Ambiente" aufgezeichnet.

http://oe1.orf.at/artikel/407962



Bayerisches Fernsehen: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Erstausstrahlung:
11.12.2014 / Bayerisches Fernsehen: 22:30 bis 23:15 Uhr LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Der Film von Angelika Kellhammer zeichnet Bachmanns Lebensstationen nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die aber, wie die Bachmann-Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet.

Bayerisches Fernsehen - MEDIATHEK: LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann: https://www.youtube.com/watch?v=Pcfqyzx6aMA





Stadttheater Klagenfurt

"Wut"

Schauspiel von Elfriede Jelinek / Österreichische Erstaufführung

Termine > Februar 2017

Sa 04, 19:30 Uhr
Fr 10, 19:30

Karten kaufen > http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/spielplan-karten/wut/

Mit Wut reagierte Elfriede Jelinek auf jene Geschehnisse, die unser europäisches Selbstverständnis erschüttert haben: Das Attentat auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins „Charlie Hebdo“ und wenig später die blutige Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt. Der Text wird von Marco Štorman inszeniert. Nach Winterreise ist dies seine zweite Auseinandersetzung mit der Literaturnobelpreisträgerin am Stadttheater Klagenfurt.

„Nicht die Liebe macht blind, das macht schon die Wut”, sagte Elfriede Jelinek jüngst in einem Interview. Aber kann Wut oder zielgerichteter Zorn nicht auch ein enormer Antrieb sein? Wie produktiv, wie zerstörerisch, wie gefährlich sind die Emotionen Wut, Zorn, Hass – und Liebe? „Singe den Zorn” steht am Anfang der europäischen Überlieferung in Homers Odyssee. Er gilt dort als unheilbringend und wird doch hoch geschätzt, weil er Helden hervorbringt. Von der Antike ins Jetzt spannt Jelinek in ihrem neusten Stück einen Bogen, immer ausgehend von den Pariser Selbstmordattentätern. Sie fächert das Thema Wut auf bis zur alltäglichen Eifersucht des verlassenen Partners, zu Hassreden im Internet und vermeintlicher Ohnmacht. Mehrstimmig ist dieser Wut-Chor, vielstimmig die Perspektive, vielschichtig das Stück. Jelinek wagt es, auch im Namen der „Gotteskrieger“ zu sprechen. Sie interessiert sich ebenso für die Selbstermächtigung der fanatischen Täter wie für die Sicht der Zuschauenden… So generiert sie ein verstörendes „Wir“.

Nicht ohne Komik untersucht Elfriede Jelinek Wut als etwas Ur-Menschliches, dem sie nicht zuletzt auch im Eigenen begegnet. Betrachtet man die gegenwärtig frei werdenden Racheenergien, offenen Rassismus in Europa sowie den internationalen Terrorismus, wird deutlich, welch gefährliche, treibende Kraft Wut zum Thema macht.

Dauer ca. 1 Stunde, 50 Minuten (keine Pause)


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AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE

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