Fassade mit Banner des Robert Musil Literaturmuseum in Klagenfurt
{root} - News

NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM

>>> Zum Weiterlesen und Mehrlesen:

http://minthouse.myblog.de/

 

 

LIEBE LESER/INNEN!

Die News aus dem Musil Museum haben folgende Struktur:

An erster Stelle stehen die NEWS AUS DEM MUSIL MUSEUM.

Dann folgt ein Link zum Server des KULTURRAUMS KLAGENFURT mit Informationen über aktuelle Veranstaltungen sowie weitere Links zu Partnern des Musil Museums.

Wie gewohnt informieren wir Sie auch in Zukunft über die VERANSTALTUNGEN DES MUSIL-INSTITUTS sowie über weitere Ereignisse AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die Seite wird übersichtlicher und das erleichtert Ihnen das "Browsen".



 

12.12.: Die Nachgeborenen. Anatomie der menschlichen Kreativität ", Buchpräsentation (Musil Haus)

„Weint nicht Schwestern! Singt das Freiheitslied!
Singt in trotzig wilden Chören,
Dass die Männer überm Hof uns hören,
Und aus allen Zellen singt man mit.“

Diese Zeilen dichtet die Widerstandskämpferin Paula von Preradovic 1944 im Wiener Landesgericht. Die Poesie überwindet Barbarei und Faschismus und zeigt uns den Weg in ein freies ewiges Österreich. Paulus Auer und die Kärntner Sebastian Wieltschnig und Josef Logar, beide ermordet und hingerichtet von den Nationalsozialisten, sind Hoffnungsträger dieses Österreich. Ihre Nachkommen haben diese Botschaft ihrer mutigen Vorfahren ins Heute getragen. Die Malerin Maria Stracke, der Fotograf Ernst Logar, Gerlinde Kowatsch und Paula Molden-Nebehay sind Zeugen des mutigen Handelns dieser vorbildlichen Menschen – das Buch Die Nachgeborenen ist ein Dokument dieses Vermächtnisses unerschütterlicher Erinnerungsarbeit!

Dienstag, 12. 12. 2017, 19.30 Uhr Musil-Haus
9020 Klagenfurt | Bahnhofstraße 50/1. Stock

„Die Nachgeborenen“. Eine Anatomie der menschlichen Kreativität. Buchpräsentation.

Herausgeber und Autor Manfred Pawlik spricht über die Entstehung und Gestaltung des Buchs. Zu Wort kommen außerdem Maria Stracke und Gerlinde Kowatsch, die mit Beiträgen im Buch vertreten sind.

Moderation: Vinzenz Jobst
Musik: Andreas Germek

Eine gemeinsame Veranstaltung mit des Robert Musil-Instituts und des Robert-Musil-Literatur-Museums.

Der Titel des Buches "Die Nachgeborenen" bezieht sich auf das Gedicht von Bertolt Brecht, der darin das Verständnis für den Kampf und die Verzweiflung seiner Generation im Kampf gegen Faschismus, Diktatur und Barbarei anspricht. Das Wagnis gegen die Mordlust des Nationalsozialismus für Menschlichkeit und Gerechtigkeit sein Leben aufs Spiel zu setzen, ist umso größer, da diese Menschen in der Isolation inmitten von fanatisierten und brutalisierten Parteigängern und Mitläufern ihre aufrechte Haltung entwickeln und bewahren mussten. ________________________________________

Kontakt: edith.bernhofer@aau.at, 0463/2700-2914



20 Jahre Bibliothek ungelesener Bücher im Robert Musil Literatur Museum, Klagenfurt

SAVE THE DATES:

20 Jahre Bibliothek ungelesener Bücher

vom 12.10. bis 22.12.2017

Do 12.10.2017 - 19h30: Einführung in die Bibliothek ungelesener Bücher durch Julius Deutschbauer

Mi 15.11.2017, ab 18 Uhr, Lesezirkel, Thema: Auge / 20 Uhr: Lesung von Peter Waterhouse

Do 14.12.2017, ab 18 Uhr, Lesezirkel, Thema: schier / 20 Uhr: Lesung von Sina Klein

Julius Deutschbauer ist bildender Künstler und Begründer der Bibliothek ungelesener Bücher. Als Bibliothekar der Bibliothek interviewt Deutschbauer Leserinnen und Leser zu einem von ihnen nicht gelesenen Buch. Sowohl die Gespräche als auch die Bücher sind in der Bibliothek zugänglich. Regelmäßig findet in ihr auch die Veranstaltung Lesen und Handarbeiten im Zirkel statt.

http://julius-deutschbauer.com/de/topics/ab-september-2017-im-musilmuseum-wien.php

Robert Musil Literatur Museum
Bahnhofstrasse 50 (vis a vis Hauptbahnhof)
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel: +43/463/501429
FAX: +43/463/501429-1
e-mail: klagenfurt@musilmuseum.at
Website: www.musilmuseum.at

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Kaernten.ORF.at

Bibliothek der ungelesenen Bücher

Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ ist Spitzenreiter in der „Bibliothek ungelesener Bücher“. Der aus Klagenfurt stammende Künstler Julius Deutschbauer fragt Menschen nach Büchern, die sie nicht gelesen haben und stellt diese Titel dann aus.

Von Michaela Monschein

http://kaernten.orf.at/news/stories/2871743/



15.12.: KELAGerlesen: Theodora Bauer: Chikago. Roman. Picus Verlag (Musil Museum)

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG.

Zeit: Freitag, 15. Dezember 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Feri und Katica leben Anfang der zwanziger Jahre in einem Gebiet des Aufruhrs und des Umbruchs und vor allem der Armut: an der noch jungen ungarisch-österreichischen Grenze. Die große Hoffnung heißt »Amerika«, vor allem für Feri, der die schwangere ­Katica mitnehmen will. Ein Unglück und das beherzte Eingreifen von Katicas Schwester Anica lassen die Auswanderpläne zur Flucht werden, nun sind sie zu dritt. Doch das Leben in Amerika ist nicht so gut zu den drei Auswanderern wie erhofft: Die Geburt ihres Kindes verläuft für Katica tragisch, Feri wird zum Säufer und Tagedieb, und bald muss Anica die Verantwortung für den kleinen Josip übernehmen …

Theodora Bauer verleiht ihren Protagonisten Seele, ihrer Geschichte Realismus, ihrem Schicksal Tragik und Schönheit: Ein großer Roman über die Sehnsucht nach einem besseren Leben. http://www.picus.at/produkt/chikago/

Pressestimmen

»Theodora Bauers ›Chikago‹ ist auch ein Statement zur aktuellen Lage im Land.« KURIER

»Wie bei einem Kaleidoskop entsteht das facettenreiche Gesamtbild einer unsicheren Zeit ... Der Leser bekommt einen vielschichtigen Einblick in eine Zeit, in der die Europäer sich auf den Weg in die Fremde machten, um besser zu leben.« WDR 5 Bücher

»Sprachlich und dramaturgisch ein großer Genuss.« Frankfurter Neue Presse

»Die junge österreichische Autorin Theodora Bauer entlarvt das amerikanische Narrativ vom Aufstieg aus eigener Kraft als Mythos, aber auch die einseitige Sicht auf die Wirtschaftsflucht. ›Chikago‹ ist eine Emigrationsgeschichte ohne erhobenen Zeigefinger. Der Autorin ist ein historisch triftiger und aktuell relevanter Roman gelungen.« FALTER

Theodora BAUER
geboren 1990 in Wien, lebt im Burgenland, studiert Publizistik und Philosophie in Wien. Publikationen in Anthologien sowie im Radio. Die Autorin debütierte mit dem Roman »Das Fell der Tante Meri«. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses 2016.



Der Übersetzer Štefan Vevar ist der erste Fabjan-Hafner-Preisträger

Štefan Vevar wurde 1953 in Slovenj Gradec (Slowenien) geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik in Ljubljana und begann 1982 mit dem Übersetzen belletristischer Texte, vor allem deutscher Klassiker. Für seine Übersetzung von Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ erhielt er 1999 den slowenischen Nationalpreis für literarische Übersetzung. Vevar übersetzte unter anderem auch Texte von Maja Haderlap, Franz Kafka, Robert Musil, Sten Nadolny und Christoph Ransmayr. Ausgezeichnet wurde Vevar für seine Übersetzung von W. G. Sebalds Buch "Die Ringe des Saturn" ins Slowenische: W. G. Sebald: Saturnovi prstani, Beletrina, 2016.

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Das Goethe-Institut präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB)und mit dem Robert Musil-Institut 2017 zum ersten Mal den „Fabjan Hafner Preis“, der die besten Übersetzerinnen und Übersetzer aus der deutschen in die slowenische Sprache und umgekehrt auszeichnet. 2017 wird der Preis für eine herausragende Übersetzung aus der deutschen in die slowenische Sprache verliehen, und 2018 für eine herausragende Übersetzung aus der slowenischen in die deutsche Sprache. Der Preis ist nach dem für Slowenien besonders wichtigen, österreichischen Übersetzer, Dichter und Literaturwissenschaftler Fabjan Hafner (1966–2016), der in Feistritz im Rosental/Bistrica v Rožu gelebt hat, benannt.

Der Deutsch-Slowenische Fabjan Hafner Preis wird am 26. November 2017 auf der Slowenischen Buchmesse in Ljubljana verliehen. Beginn: 19:00 Uhr. Die Buchmesse legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die deutschsprachige Buchproduktion aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Im Gegenzug wird der Slowenisch-Deutscher Übersetzerpreis im März 2018 auf der Leipziger Buchmesse verliehen. In diesem Wechsel erfolgen die Preisverleihungen auch in den kommenden Jahren:

MAJA HADERLAP in ŠTEFAN VEVAR - pogovor z avtorico in dobitnikom nagrade Fabjana Hafnerja

Sklepna prireditev SKS 2017

Povezovalec: Petra Vidali

Prireja
NSKS, v sodelovanju z Avstrijskim kulturnim forumom in Goethe Institutom

Gostje
Maja Haderlap, Štefan Vevar

Sklop
Države v fokusu

Tip dogodka
literarni dogodek

Veranstaltungsort: Cankarjev Dom, Dvorana Klub CD > Cankarjev dom, Kulturni in kongresni center, Prešernova cesta 10, SI-1000 Ljubljana, Splošne informacije: +386.1.24.17.100, E info@cd-cc.si

http://knjiznisejem.si/index.php/domov/za-obiskovalce/program



Literatour.at: Popcorn und Himbeereis - Die Wörthersee-Exploitation (Musil Museum)

Zeit: Mittwoch, 22. November 2017, 19.30 Uhr
Ort: MUSIL Museum, Klagenfurt

Veranstalter: Katholischer Akademikerverband und das Musil Museum

Literatour.at: "Popcorn und Himbeereis" - die Wörthersee Exploitation.

Mit Arno Rußegger und Erwin Neuwirth.

Mit dem Namen Lisa-Film verbindet man seit jeher leichten Klamauk, alpenländische Frivolität und natürlich den Wörthersee als traumhafte Kulisse. Nachdem Produzent Karl Spiehs die Firma 1967 übernahm, machte er sie dank "Pauker-", "Dirndl-" oder Schlagerfilmen zu einer der erfolgreichsten Produktionsfirmen im deutschsprachigen Raum. Mit der JOSEFINE-MUTZENBACHER-Reihe setzte er dem Sex im Wien der Jahrhundertwende ein Denkmal. In den 80ern feierte er mit den SUPERNASEN Thomas Gottschalk und Mike Krüger Kassenerfolge. Die Zeit ist mehr als reif, das, was lange nur belächelt wurde, wieder zu entdecken: 50 Jahre Unterhaltung made in Austria!

Der Literatur- und Medienwissenschafter Arno Rußegger vom Institut für Germanistik der Universität Klagenfurt setzt sich wissenschaftlich mit dem Vermächtnis der äußerst erfolgreichen Produktionen auseinander. Die Wörthersee-Filme seien gewissermaßen symptomatisch für die damals beginnende Überschreitung zwischen U- und E-Kultur. Karl Spiehs habe zudem immer wieder Leute dazu animiert, Neues auszuprobieren. So hat etwa Peter Weck in einer der Produktionen erstmals Regie geführt, und Uschi Glas oder Gottschalk gaben ihre Debüts als Drehbuchautoren, so Rußegger in einem Interview mit der Austria Presse Agentur (APA).

Erwin Neuwirth, der als Schauspieler an dem Film „Popcorn und Himbeereis“, mitgewirkt hat, berichtet von den Dreharbeiten. Neuwirth ist seit vielen Jahren auch als Dozent und Rhetoriktrainer tätig. Der Film "Popcorn und Himbeereis" ist im Anschluss an die Präsentation zu sehen.

Buch: WÖRTHERSEE & EXPLOITATION Florian Widegger (Hg.) Buch, ca. 100 Seiten, zahlreiche Abbildungen ISBN 978-3-902781-55-0



Stadttheater Klagenfurt: Werther & Wunschloses Unglück

Werther!

Schauspiel nach Goethe
von Nicolas Stemann & Philipp Hochmair

03. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Phillip Hochmairs neuer Film „Tiere“ mit Birgit Minichmayr startet am 19. November in den österreichischen Kinos. Der vielbeschäftigte Schauspieler (u.a. Joachim Schnitzler in “Die Vorstadtweiber“) kommt am 3. Dezember nach Klagenfurt und bringt Werthers Geschichte aus heutiger Sicht auf die Bühne des Stadttheaters. Welche Relevanz hat Goethes gefühlsschwangerer Briefroman über den liebeskranken Werther noch in den Zeiten von Facebook, Twitter und "I-Phone"- Kultur? Eine Aufführung, die sich zwischen Lesung, Monodram und Performance bewegt. Eine Einladung zum wohl berühmtesten Ego-Trip der deutschen Literatur.

http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/2017/11/16/philipp-hochmair-als-werther/


Wunschloses Unglück

Bibiana Beglau liest Peter Handke 06. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Am 06. Dezember 2017 feiert Peter Handke seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren dem Kärntner Weltschriftsteller mit einem literarischen Abend. Bibiana Beglau, preisgekrönte Schauspielerin und Ensemblemitglied am Residenztheater München unter Martin Kušej, liest aus Wunschloses Unglück. Die 1972 erschienene Erzählung ist einer der persönlichsten Texte von Peter Handke. Nach dem Freitod seiner Mutter setzt er sich darin mit ihrem Leben, Leiden und Lieben auseinander – ein berührendes Anschreiben gegen die „stumpfsinnige Sprachlosigkeit“.

http://www.stadttheater-klagenfurt.at/de/produktionen/wunschloses-unglueck/


MUSIL HAUS - Termine: Dezember 2017

05. 12. 2017
N Beginn: 19:00 Uhr
Buchpräsentation: Maria A. Hoppe
Veranstalter: Verlag Der Wolf
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07. 12. 2017
Beginn: 11:30 Uhr
Handke. Handschriftlich. Manuskripte des Dichters und anderes mehr.
Veranstaltungsort: Universitätsbibliothek, Zeitschriftenlesesaal.
Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Klagenfurt.
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07. 12. 2017
Beginn: 19.30 Uhr
Über Religion und Politik im Werk von Peter Handke diskutieren Peter Allmaier (Bischofsvikar und Dompfarrer), Primus-Heinz Kucher (Institut für Germanistik, AAU Klagenfurt), Walter Fanta und Studierende der AAU Klagenfurt.
Veranstalter: Robert Musil Institut
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12. 12. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Buchpräsentation: Manfred Pawlik: „Die Nachgeborenen“
Veranstalter: Robert Musil Institut und Robert-Musil-Literatur-Museum

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14. 12. 2017
Bibliothek ungelesener Bücher
18.00 Uhr: Lesezirkel: Thema schier
20.00 Uhr: Lesung: Sina Klein
http://julius-deutschbauer.com/de/topics/ab-september-2017-im-musilmuseum-wien.php
Veranstalter: Julius Deutschbauer & Robert-Musil-Literatur-Museum > Literaturlounge im Parterre
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14. 12. 2017
Beginn: 19:00 Uhr
Domenica Elisa Cicala: 150 Jahre Pirandello
Veranstalter: Dante Alighieri Gesellschaft Klagenfurt
Veranstaltungssaal im 1. Stock
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15. 12. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
KELAGerlesen: Theodora Bauer: Chikago (Picus Verlag)
Veranstalter: Robert-Musil-Literatur-Museum in Kooperation mit der KELAG

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18. 12. 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Lange Handke-Nacht: Preisverleihung, Poetry Slam, Film, Lesungen
Veranstalter: Robert Musil Institut

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Die Büchertische bei den Veranstaltungen im Musil Haus werden von der Kärntner Buchhandlung betreut. http://www.kbuch.at/

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„SCHWARZE MILCH. Zurückgehaltene Briefe aus den Todeslagern in Transnistrien“ (Musil Haus)

Georg Drozdowski Gesellschaft > Obmann Dr. Reinhard Sladko, Ehrenhausener Straße 22, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

20. November 2017 19.30 Uhr
Robert Musil Literatur-Museum Bahnhofstraße 50 (gegenüber des Hauptbahnhofs) 9020 Klagenfurt

Programm:

Sergij Osatschuk (UA): „Ukrainische Erinnerungskultur in der Bukowina“ - Einleitende Worte

Benjamin Grilj (A): „Der unbekannte Holocaust. Ermordung der bukowiner und bessarabischen Juden in Transnistrien.“ Vortrag und Buchpräsentation

Wolfgang Platzer (A): „Todesfuge“ (Paul Celan) Rezitation

Veranstalter: Georg Drozdowski Gesellschaft, Österreichisches Honorarkonsulat in Czernowitz (Ukraine) in Kooperation mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum. Eine Veranstaltung der Georg Drozdowski Gesellschaft



Mediathek: Südwestrundfunk - SWR Fernsehen: Eisenbahnromantik & Musil

Südwestrundfunk: Eisenbahnromantik
Folge 914
Kärnten – Sonne, See und Dampf

„Seit langem ist Kärnten ein beliebtes Urlaubsparadies der Deutschen. Vor allem der recht warme Wörthersee ist einer der Hauptanziehungspunkte. Aufgrund der Nähe zu ihm ist Klagenfurt zum Zentrum des Tourismus im Süden Österreichs geworden. Dies hat Klagenfurt der Eisenbahn zu verdanken.“

Gleich gegenüber dem Klagenfurter Hauptbahnhof befindet sich das Musil Haus. Die neue Folge „Kärnten – Sonne, See und Dampf“ der Sendereihe Eisenbahnromantik beschäftigt sich auch mit dem Robert-Musil-Literatur-Museum.

https://www.swr.de/eisenbahn-romantik/ebr-folge-914-kaernten/-/id=98578/did=20027066/nid=98578/18dta3o/index.html




Robert Musil: Vereinigungen - Hörbuch und 4.Band Werkausgabe (Musil Institut)

Zeit: Montag, 06. November 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

1911 veröffentlichte Robert Musil unter dem Titel Vereinigungen die beiden Erzählungen Die Vollendung der Liebe und Die Versuchung der stillen Veronika, über die er rückblickend schreibt: „Ich habe mich seelisch beinahe für sie zugrunde gerichtet.“ Im Schweizer Sinus Verlag wurden diese nun als Hörbuch herausgebracht. Über die auditive Umsetzung der Texte zur Hörfassung spricht Rebecca Unterberger.

Band 4 der Robert-Musil-Gesamtausgabe bietet die zweite Fassung der Romanfortsetzung aus dem Nachlass, an der Musil von 1936 bis 1942 arbeitete, bis zu dem Moment, an dem ihm bei der Überarbeitung des Kapitels Atemzüge eines Sommertags am 15. April 1942 der Tod die Feder aus der Hand nahm. „[…] wie dieser Schlußband aussieht“, schreibt der Autor an einen Förderer in seinem allerletzten Brief: Er wird „aus einer Unzahl von Ideen, die uns beherrschen, weil wir keine von ihnen beherrschen, die Geschichte einer ungewöhnlichen Leidenschaft ableiten, deren schließlicher Zusammenbruch mit dem der Kultur übereinfällt, der anno 1914 bescheiden begonnen hat“. "Der Mann ohne Eigenschaften" ist ein Torso geblieben. Herausgeber Walter Fanta spricht über die Aufgabe, das Unfertige aus dem Nachlass zu edieren. Veranstalter: Robert-Musil-Institut



Christine-Lavant-Preis 2017 (Radiokulturhaus Wien)

DerStandard.at

Bodo Hell erhält Christine-Lavant-Preis

http://derstandard.at/2000067040394/Bodo-Hell-erhaelt-Christine-Lavant-Preis-2017

2. November 2017, 11:33


Christine-Lavant-Preis 2017

Sonntag, 12. November 2017, 11:00 Uhr

Der Christine-Lavant-Preis wird im Rahmen einer Matinee im ORF RadioKulturhaus in Wien verliehen. Vergeben wird die Auszeichnung für Lyrik und Prosa von der im Jahr 2015 gegründeten "Internationalen Christine Lavant Gesellschaft". Der mit 15.000 Euro dotierte Preis würdigt Schriftsteller/innen, die in ihrem Schaffen einen hohen ästhetischen Anspruch mit humaner Haltung und gesellschaftskritischem Blick vereinen.

Der Preis wird auf Vorschlag des international besetzten Literarischen Beirats der Gesellschaft an Personen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben und die von der Öffentlichkeit bereits als wichtige literarische Stimmen wahrgenommen wurden. Vorsitzender des Literarischen Beirats ist Klaus Amann, Gründer und langjähriger Leiter des Musil-Instituts der Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Lavant-Gesamtausgabe. Ergänzend zur Preisverleihung bietet die Matinee eine musikalisch begleitete Lesung von Gedichten aus dem neuesten Band der Werkausgabe von Christine Lavant.

Gerti Drassl liest Texte von Christine Lavant, musikalisch begleitet wird sie von Wolfgang Puschnig und Jon Sass.
NModeration: Katja Gasser

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft. http://radiokulturhaus.orf.at/artikel/466280

RadioKulturhaus, Argentinierstraße 30A, 1040 Wien t. (01) 501 70 377, e. radiokulturhaus@orf.at


 

KELAGerlesen:Nadine Kegele Lieben muss man unfrisiert. Kremayr&Scheriau, 2017 (Musil Museum)

SAVE THE DATE:

Zeit: Freitag, 20. Oktober 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt

Nadine KEGELE: Lieben muss man unfrisier. Kremayr und Scheriau, 2017

http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/lieben-muss-man-unfrisiert-879

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG.

„Lieben muss man unfrisiert“

40 Jahre nach Erscheinen von Maxie Wanders Bestseller „Guten Morgen, du Schöne“ ist es Zeit für eine Neubefragung. Welches Selbstverständnis haben Frauen* heute, mit welchem Rollenbild werden sie erwachsen und was wollen sie verändern? 19 Frauen* zwischen Madrid und Berlin, zwischen 16 und 92 Jahren erzählen ungeschönt und mit viel Humor aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Sorgen, von falschen, richtigen und notwendigen Entscheidungen und davon, was es braucht, um glücklich zu sein. Nadine Kegele hat in ihrem Buch höchst heterogene und spannende Lebenswelten vereint. Sie alle machen deutlich, dass sexuelle Übergriffe und Diskriminierung, Krieg und Flucht, Rassismus und soziale Ungleichheit auch heute noch die großen Lebensthemen sind.

Nach der Lesung führt Anna Ennemoser vom Musil Museum ein Gespräch mit der Autorin.

Nadine KEGELE
geboren 1980 in Bludenz, lebt in Wien. Bürolehre, zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. Erwerbsarbeiten als Sekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, Lektorin. Schreibt für den Standard und die Obdachlosenzeitung Augustin. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a.: Projektstipendium des BKA, Theodor-Körner-Preis, Jubiläumsstipendium der Literar Mechana, Residenzstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin, Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2013. Zuletzt erschien ihr Debütroman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“. Klagenfurter Stadtschreiberin 2014.




ORF-Kärnten heute: 20 Jahre Musilhaus: Kärnten heute

Kärnten heute, 09.10.2017, 19:00 Uhr

Seit 20 Jahren bietet das Geburtshaus von Robert Musil in der Klagenfurter Bahnhofstraße Platz für Kulturinstitutionen und Veranstaltungen. Das Museum, das Forschungsinstitut, das Archiv und Interessensvertretungen der Autorinnen und Autoren präsentieren sich erstmals gemeinsam als "Musil Haus".

http://tvthek.orf.at/profile/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/13948905/20-Jahre-Musilhaus/14149630

>> abrufbar bis zum 15. Oktober 2017

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Kaernten.ORF.at

20 Jahre Literaturzentrum Musilhaus

Seit 20 Jahren gibt es in Robert Musils Geburtshaus in der Klagenfurter Bahnhofstraße vier Institutionen bei denen die Kärntner Literatur im Mittelpunkt steht: Museum, Forschungsinstitut, Archiv und zahlreiche Veranstaltungen.

http://kaernten.orf.at/news/stories/2871148/



Klagenfurt: Altstoffsammelstellen sind nun auch Bibliotheken

Die beiden Altstoffsammelstellen (ASS) in Klagenfurt sind ab sofort auch Bibliotheken. Denn sowohl an der ASS Nord als auch ASS Süd steht nun ein Container mit Bücherregalen. Bücher müssen nicht als Altpapier entsorgt, sondern können hier abgegeben werden. Und andere können den Lesestoff gerne mitnehmen.

http://www.klagenfurt.at/rathaus-direkt/medien-presse/stadtpresse-aussendungen/2017-1/august/neue-buecherecke-in-der-altstoffsammelstelle-sued-1.html



Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann. Zsolnay, 2017.

Was macht das Schreiben zu einem rauschhaften Ereignis?

Die aktuelle Sonderausstellung im Literaturmuseum der Österrei­chischen Nationalbibliothek spürt den Zuständen von Euphorie und Entrückung nach, die das Schrei­ben hervorrufen kann. Sie stellt außerdem jene literarischen Texte ins Zentrum, die in unterschied­lichsten Spielformen von Rausch und Genuss, von Trance, Ekstase und Körpergetriebenheit handeln.

Eine Ausstellung über Literatur zwischen Exzess und Askese.

Vielerlei Substanzen beflügeln die literarische Fantasie. Aber auch äußerste Konzentration und Selbstdisziplin können notwendige Voraussetzungen für die literarische Arbeit sein. Das Spektrum reicht von der „Haschisch-Episode“ aus Ingeborg Bachmanns Romanfragment „Der Fall Franza“ über Mela Hartwigs Erzählband „Ekstasen“ bis hin zu jenen Rausch- und Wutexzessen, die in Heimito von Doderers Erzähl­werk wiederkehrende Motive sind. Franz Kafkas asketisch-nüchterner Schreibstil trifft auf die ekstatischen Schriftbilder Gert Jonkes. Josef Winklers besessenes Schreiben steht neben den Korrektur-Exzessen von Karl Kraus.

Außergewöhnliche Original-Exponate, ergänzt durch fotografische (Selbst-)Insze­nierungen und kulturhistorische Dokumente, beleuchten das Spannungsverhältnis zwischen Schreibarbeit und literarischer Grenzerfahrung.

Das » Begleitbuch zur Sonderausstellung "Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann" ist als » Nr. 24 der Reihe Profile erschienen. Die Beiträge gehen rauschhaften Phänomenen in der Literatur nach - von Ingeborg Bachmann, Franz Kafka, Robert Musil, Mela Hartwig und Heimito von Doderer bis zu Peter Handke, Elfriede Gerstl uvm. Der 384 Seiten umfassende Band kann um 27,80 Euro am Servicedesk des Literaturmuseums erworben werden.

Mehr: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/sonderausstellungen/im-rausch-des-schreibens-von-musil-bis-bachmann/

Dauer: 28. April 2017 - 11. Februar 2018

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Radio Bremen Im Rausch des Schreibens - Gespräch mit Katharina Manojlovic

Christine Gorny im Gespräch mit Katharina Manojlovic über das Begleitbuch zur Ausstellung "Im Rausch des Schreibens – Von Musil bis Bachmann" in Wien. Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/buchpiloten/audio178410-popup.html

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Ferdinand Schmalz gewinnt den Bachmann-Preis 2017 > #tddl17

Preisträger der 41. Tage der deutschsprachigen Literatur 2017

INGEBORG-BACHMANN-PREIS
€ 25.000,--

Ferdinand Schmalz

mein lieblingstier heißt winter

Vorgeschlagen von Sandra Kegel

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DEUTSCHLANDFUNKPREIS
€ 12.500,--

John Wray

Madrigal

Vorgeschlagen von Sandra Kegel

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KELAG-PREIS
€ 10.000,--

Eckhart Nickel

Hysteria

Vorgeschlagen von Michael Wiederstein

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3sat - PREIS
€ 7.500,--

Gianna Molinari

Loses Mappe

Vorgeschlagen von Hildegard E. Keller

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BKS-BANK-PUBLIKUMSPREIS
€ 7.000,--

Karin Peschka

Wiener Kindl

Vorgeschlagen von Stefan Gmünder

Mehr: http://bachmannpreis.orf.at/stories/2853823/




#litku #tddl > Der 21. Klagenfurter Literaturkurs

Literaturkurs-Stipendiatin Cornelia Hülmbauer berichtet in ihrem Text „#litku #tddl“, der auf der Website Fixpoetry.de publiziert worden ist, über den Literaturkurs:

Mehr: https://www.fixpoetry.com/feuilleton/kolumnen/2017/litku-tddl

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Jessica Lind, die ebenfalls als Stipendiatin in Klagenfurt war, gibt in einem Podcast, der für die Website Literaturcafé.de erstellt wurde, Auskunft über den 21. Klagenfurter Literaturkurs:

Literaturcafé.de, Beitrag vom 6. Juli 2017 | Bachmann-Podcast mit Jessica Lind vom Eröffnungsabend 2017 – Juror Michael Wiederstein im Gespräch

Die 41. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eröffnet. In der ersten Podcast-Folge direkt aus dem ORF-Theater in Klagenfurt sprechen Doris Brockmann und Wolfgang Tischer über den Eröffnungsabend des Jahres 2017. Als Gast in dieser Folge mit dabei: die Autorin und Dramaturgin Jessica Lind. Sie war in diesem Jahr Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses. Was hat es damit auf sich und wie wird man als Autorin oder Autor für diesen Kurs ausgewählt?

http://www.literaturcafe.de/bachmann-podcast-mit-jessica-lind-vom-eroeffnungsabend-2017-juror-michael-wiederstein-im-gespraech/




Marie Gamillscheg schreibt einen Blog für das Festival Steirischer Herbst

Die Schriftstellerin Marie Gamillscheg schreibt 2017 „Randnotizen“ für das Festival Steirischer Herbst - gemeinsam mit der schwedischen Theatermacherin Gunilla Heilborn, dem Künstler, Autor und Ampelperformer Matthias Schamp aus Bochum sowie mit Herbst-Intendantin Veronica Kaup-Hasler: http://rand-notizen.steirischerherbst.at/marie-gamillscheg/

Marie Gamillscheg

wurde 1992 in Graz geboren und lebt und arbeitet als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Sie veröffentlichte in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften und erreichte das Finale des Open Mike 2014. 2015 wurde sie mit dem Literaturförderungspreis der Stadt Graz, 2016 mit dem New German Fiction Preis ausgezeichnet. Ebenfalls 2016 nahm sie am 20. Klagenfurter Literaturkurs teil und erhielt das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Ihr Debütroman erscheint im Frühjahr 2018.



Die Werke und Briefe Ingeborg Bachmanns (Salzburger Edition)

EINLADUNG zur Präsentation und zum Gespräch „Salzburger Bachmann Edition“

Montag, 22. Mai 2017, 19.00 Uhr
Literaturarchiv Salzburg, Kapitelgasse 5-7 (2. Stock), 5020 Salzburg

Die Universität Salzburg und das Literaturarchiv Salzburg laden herzlich zur Präsentation der „Salzburger Bachmann Edition“ (Suhrkamp/Piper) ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen „Male oscuro. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit“ (hrsg. von Isolde Schiffermüller und Gabriella Pelloni) sowie „Das Buch Goldmann“ (hrsg. von Marie Luise Wandruszka).

Nach der Eröffnung des Abends durch Rektor Heinrich Schmidinger werden die Gesamtherausgeber Hans Höller und Irene Fußl über die Ausgabe sprechen. Vorgestellt werden die ersten beiden Bände durch die Bandherausgeberinnen Isolde Schiffermüller, Gabriella Pelloni und Marie Luise Wandruszka. Als besonderer Gast wird Heinz Bachmann, Bruder Ingeborg Bachmanns, erwartet, der mit Manfred Mittermayer, Leiter des Literaturarchivs Salzburg, über seine Erinnerungen an Ingeborg Bachmann erzählen wird.

Die mit den vorgestellten Bänden eingeleitete und gegen dreißig Bände umfassende Edition ist die erste Gesamtausgabe der Prosa, Gedichte und Essays, Hörspiele, Libretti sowie Korrespondenz Ingeborg Bachmanns. Sie präsentiert die bereits erschienenen Werke in kommentierten Ausgaben und macht darüber hinaus unbekannte nachgelassene Texte zugänglich. Ein besonderer Stellenwert kommt in der neuen Edition den Briefwechseln Ingeborg Bachmanns zu. Sie sind beeindruckende Dokumente einer zu Ende gehenden Briefkultur und bilden zugleich eine Grundlage der neuen Werkkommentierung.

Die Erarbeitung der Gesamtausgabe wird vom Literaturarchiv Salzburg, einem Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg, getragen. Für Inhalt und Form der Edition sind Hans Höller und Irene Fußl als Gesamtherausgeber verantwortlich.


Werkausgabe - DAS BUCH GOLDMANN

Ingeborg Bachmann nannte ihr großes Erzählvorhaben, an dem sie bis zuletzt festhielt, »Das Buch Goldmann«. Es erscheint nun in einer Edition, die das fragmentarisch überlieferte Werk als Projekt eines rettenden Erzählens sichtbar macht. Es wird möglich dank einer ungewöhnlichen Synthese von Tragik und weltoffener Komödie, die keine Opfer mehr nötig hat.

D: ca. 32,00 €, A: ca. 32,90 €, CH: ca. 42,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 06.02.2017
Gebunden, 352 Seiten
ISBN: 978-3-518-42601-2


Werkausgabe - MALE OSCURO.

Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe Bachmanns Traumnotate, Briefentwürfe und Aufzeichnungen aus der Zeit ihrer Krankheit sind als Grundelemente der späten »Todesarten«-Texte von großem literarischem Interesse. Darüber hinaus sind diese Schriften dazu angetan, unser Wissen über ihre Krankheit, und über das Phänomen der Krankheit überhaupt, zu erweitern. Sie sind anstößig, mutig in ihrem analytischen Ansatz, geschlagen mit dem Wissen um das Unheilbare – und zugleich erfüllt von dem leidenschaftlichen Wunsch, aus der Krankheit herauszukommen und Heilung zu finden.

D: 34,00 € , A: 35,00 €, CH: 45,90 sFr

Geplanter Erscheinungstermin: 21.02.2017
Gebunden, 259 Seiten
ISBN: 978-3-518-42602-9

Suhrkamp: http://www.suhrkamp.de/ingeborg_bachmann_werkausgabe_1375.html

Piper: https://www.piper.de/aktuelles/themenspecial/ingeborg-bachmann-gedichte-erzaehlungen-werke



Gert Jonke-Preis 2017 für Paul Nizon

Kurz vor dem Welttag der Poesie (21.3.) wurde der von Stadt und Land in Kooperation mit der Jonke-Gesellschaft ausgeschriebene Gert Jonke-Preis 2017 verliehen. Ausgezeichnet wurde der in Paris lebende Schweizer Autor Paul Nizon.

Der Gert-Jonke-Preis, der dieses Jahr zum vierten Mal vergeben wird, geht an den aus der Schweiz stammenden Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Schriftsteller Paul Nizon. Kulturreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz überreichte die Urkunde zu dem mit 15.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Mag. Markus Malle (in Vertretung des Landeskulturreferenten) an den Preisträger.

Die hochkarätige Jury, bestehend aus Dr. Angelika Klammer (Lektorin, Wien), Prof. Dr. Alexandra Pontzen (Literaturwissenschaftlerin an der Universität Duisburg-Essen) und Norbert Wehr (Herausgeber der Zeitschrift Schreibheft, Köln), bezeichnet Paul Nizon als „Virtuosen der poetischen Selbsterforschung“. Seine Romane, Erzählungen und Journale sind bedeutende Werke der Gegenwart, sind Sprachkunst im besten Sinne des Wortes, so das Juryurteil. Nizons stete Suche nach neuen Ausdrucksformen führe zu einer großen Vielfalt formaler und sprachlicher Mittel. In Frankreich gelte er als der „zur Zeit größte Magier der deutschen Sprache“, schreibt die französische Zeitung „Le Monde“.

Paul Nizon wurde 1929 in Bern geboren, 1977 ging er nach Paris. Seit 1962 ist Nizon als freier Schriftsteller tätig. 1962 war er Gast der Gruppe 47 in Berlin. Dort lernte er Autoren wie Günter Grass, Martin Walser und Ingeborg Bachmann kennen und las aus seinem zweiten Buch Canto, das 1963 erschien. Er hatte verschiedene Gastdozenturen inne, etwa 1984 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und 1987 an der Washington University in St. Louis.

Der mehrfach preisgekrönte Schriftsteller (darunter der Erich-Fried-Preis 1996, sowie der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur 2010) gehört seit 1971 dem Autorenverband Autorinnen und Autoren der Schweiz und seit 1980 dem Deutschschweizer P.E.N.-Zentrum an. Seit 2011 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Nizons Archiv befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Der Gert-Jonke-Preis ist ein Literaturpreis für Prosa, Dramatik und Lyrik in Erinnerung an den Klagenfurter Literaten Gert Jonke, der im Jahr 2009 starb. Der vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt gestiftete und mit 15.000 Euro dotierte Preis wird zweijährlich abwechselnd in den literarischen Hauptkategorien Prosa, Dramatik und Lyrik vergeben. Die Zusammensetzung der Jury wechselt entsprechend den Sparten. Die bisherigen Preisträger waren 2011 Alois Hotschnig (Prosa), 2013 Friederike Roth und Händl Klaus (Dramatik) und 2015 Julian Schutting (Lyrik).

Klagenfurt.at
http://www.klagenfurt.at/rathaus-direkt/medien-presse/stadtpresse-aussendungen/2017-1/maerz/gert-jonke-preis-fur-paul-nizon.html


Ausstellung und Uraufführung
CHLOROPHYLLKLANGPULVERSTAUB
oder Die Erforschung des botanischen Tongewebes

Im Auftrag der Gert-Jonke-Gesellschaft unternimmt die Vokalkünstlerin und Komponistin Susanna Ridler mit ihrer neuen Komposition eine wundersame Reise in Gert Jonkes Pflanzenkosmos.

Die Bildhauerin Silvia Bischof schafft mit ihren Objekten und Materialkombinationen den Raum für weitere Künstler, die sich auf das Werk des Dichters beziehen: Katharina Manojlovic - Franz Moro – Martin Polasek - Peter Pongratz - Nurith Wagner-Strauss - Gerd Wucherer Einführende Worte: Wilhelm Huber





KELAGerlesen: Stefanie Sargnagel: In der Zukunft sind wir alle tot (Musil Museum)

Profil.at › Kultur
Stefanie Sargnagel: Hintergründe eines Literaturskandals Von Wolfgang Paterno ( 20. 3. 2017 )

https://www.profil.at/kultur/stefanie-sargnagel-hintergruende-literaturskandal-8037538

Kurier.at
#babykatzengate: Sargnagels Reinwaschung von der Dummheit. Von Philipp Wilhelmer

https://kurier.at/kultur/babykatzengate-sargnagels-reinwaschung-von-der-dummheit/253.409.380

___________________

Zeit: Dienstag, 07. März 2017, Beginn: 19.30 Uhr
Ort: MUSIL-HAUS, Kagenfurt

Stefanie Sargnagel: In der Zukunft sind wir alle tot. Mikrotext, 2016

http://www.mikrotext.de/books/stefanie-sargnagel-in-der-zukunft-sind-wir-alle-tot-printausgabe/

Veranstalter: Musil Museum in Kooperation mit der KELAG

„In der Zukunft sind wir alle tot“ Lässig, derb und immer sehr alltagsweise schreibt Stefanie Sargnagel seit vielen Jahren über das einfache Leben. Mittlerweile hat die Wiener Autorin und Künstlerin mit ihren Büchern, Artikeln und Posts Kult-Status erreicht. Ungeachtet dessen nimmt sie in ihrer Kritik an jeglichem rechten Gedankengut kein Blatt vor den Mund, ätzt gegen die FPÖ, gegen Patriarchate, steht aktiv für die Flüchtlingshilfe ein. Die Wiener Zeitung lobte, wie sie inklusive Fäkalhumor und Versagensexhibitionismus die aktuelle Leistungsgesellschaft konterkariere. „Mein Lebensstil erschließt sich halt aus einer Mischung aus Unfähigkeit, Unentschlossenheit, Gleichgültigkeit und Verweigerung, ich bin die personifizierte Wohlstandsverwahrlosung“, schrieb sie in einem Vice-Artikel.

„Hellsichtige Miniaturen.“ (Elisabeth Dietz, Bücher-Magazin)

„Ihre Alltagsbeobachtungen, Aphorismen und Adoleszenz-Raps treffen einen Nerv.“ (taz)

„Man könnte vielleicht sogar sagen, dass sie mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch Abfall für alle die erste deutschsprachige Autorin ist, die im Netz die Form für sich gefunden hat, die passt, die nicht nervt, die als Literatur funktioniert.“ (Süddeutsche Zeitung)


Stefanie SARGNAGEL

wurde 1986 in den „Slums von Wien“ geboren, studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Daniel Richter und arbeitete bis Anfang 2016 im Callcenter. Das Mädchen mit der roten Baskenmütze, das gerne ins Wirtshaus geht und Kette raucht, veröffentlichte ihr Debüt mit gesammelten Facebook-Statusmeldungen "Binge Living. Call-Center-Monologe" 2013 in der redelsteiner dahimène edition, einem unabhängigen Wiener Verlag. Ende 2015 erschien ihr zweites Buch "Fitness". "In der Zukunft sind wir alle tot" erschien dazwischen als E-Book und 2016 auch in erweiterter Form gedruckt. Sargnagel zeichnet Cartoons für den Falter, schreibt für die VICE und die Süddeutsche Zeitung und hat 2016 die Burschenschaft Hysteria mitgegründet. 2016 wurde sie zum Bachmannpreis eingeladen und gewann den Publikumspreis. Stefanie Sargnagel ist die Klagenfurter Stadtschreiberin des Jahres 2017.


>>> Stefanie Sprengnagel/Sargnagel @ FACEBOOK "Viele verstehen nicht richtig, was ich damit meine, dass ich jetzt Stadtschreiberin von Klagenfurt bin. Also erkläre ich es mal genauer: Ich bekomme von der Stadt Klagenfurt ein Dachzimmer in einem alten geschichtsträchtigen Turm. Von dort oben sehe ich den Klagenfurter Leuten beim tätig und tüchtig sein zu und wenn sich was heiteres zuträgt, stecke ich meine Feder in mein großes Tintenfass und schreibe es auf in ein altes, dickes Buch. Ich esse in allen Gaststuben umsonst und wenn ich über den Stadtplatz schreite, rufen mir alle zu "Da schau her, der Stadtschreiber. Der Stadtschreiber ist da!" Dann möchten sie meistens, dass ich ihnen allerlei schreibe, einen Geburtstagsreim für den lieben Großvater, eine theologische Überlegung fürs Pfarrblatt oder ein hübsches Gedicht über den Wörthersee. So lebe ich hier satt und zufrieden ein halbes Jahr im schönen Klagenfurt."




Schweizer Literaturpreise vergeben

Das Schweizer Bundesamt für Kultur wird am 16. Februar in Bern an sieben Autoren die Schweizer Literaturpreise verleihen. Sie erhalten je 25.000 Franken (23.300 Euro) und individuelle Fördermaßnahmen. Eines der literarischen Werke kommt aus dem deutschen Verlag Das Wunderhorn: Annette Hugs Roman "Wilhelm Tell in Manila".

Die weiteren ausgezeichneten Titel der Literaturpreise: «Inventaire des lieux» von Laurence Boissier, «Dr Chlaueputzer trinkt nume Orangschina» von Ernst Burren, «Louis Soutter, Probablement» von Michel Layaz, «Flusspferd im Frauenbad» von Jens Nielsen sowie «Allegra» von Philippe Rahmy.

Dieter Zwicky hat mit einem Teil seines Manuskripts, das nun als kompletter Roman unter dem Titel «Hihi – Mein argentinischer Vater» erschienen ist, im vergangenen Juli bereits am Bachmann-Wettlesen in Klagefurt teilgenommen. Er erhielt gute Kritiken und gewann am Ende den Kelag-Preis.

Die Preisträger erhalten einen Betrag von je 25 000 Franken und kommen in den Genuss von spezifischen Förderungsmaßnahmen, die ihre Werke auf nationaler Ebene bekannt machen sollen. Zusätzlich werden öffentliche Lesungen in der ganzen Schweiz veranstaltet, um den Bekanntheitsgrad der Werke auch jenseits der Sprachgrenzen zu steigern.

Das Programm der Lesungen ist ab dem 20. Januar auf www.literaturpreise.ch verfügbar. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 mit Bundesrat Alain Berset in der Nationalbibliothek in Bern statt. An diesem Anlass wird auch der Schweizer Grand Prix Literatur und der Spezialpreis Vermittlung verliehen. Diese mit je 40.000 Franken dotierten Auszeichnungen werden auf Empfehlung der Jury vergeben und würdigen Gesamtwerke.

https://www.boersenblatt.net/artikel-schweizer_literaturpreise_vergeben.1270821.html




Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass von Josef Winkler

Kaernten.ORF.at

Land kauft Werke von Josef Winkler

Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt kaufen den Vorlass des Kärntner Literaten und Schriftstellers Josef Winkler. Der Vorlass umfasst 44 Werke, von Notizbüchern bis zu Korrespondenzen. Die Kosten: 460.000 Euro.

http://kaernten.orf.at/news/stories/2814452/



50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss (STYRIAregional, 2016)

Buchpräsentation > Claudia Lux, Nicole Richter: 50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss. STYRIA regional

Sie glauben, Kärnten wie Ihre Westentasche zu kennen? Dann lassen Sie sich überraschen! Die „50 Dinge, die ein Kärntner getan haben muss“ führen auf eine neue Spurensuche durch dieses Land, das als Schnittpunkt und Schmelztiegel dreier Kulturen so viel zu bieten hat. Inspirierend und abenteuerlich, köstlich und kurios, sportlich und entspannt. 50 Expeditionen für alle Sinne, die einladen, den österreichischen Süden neu zu entdecken.

Ein Besuch im Musil Museum gehört dazu!

Mehr: http://www.styriabooks.at/article/6067




Musil Online

Auf MUSIL ONLINE werden die Userinnen und User ab dem Launch am 8. November 2016 Zugang zu Musils Texten finden. Das Portal enthält, vorerst für den Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, den Nachweis der Entstehungs- und Überlieferungsvarianten. Zu den Nachlassteilen des Romans folgen ab 2017 textgenetische Dossiers mit den Fassungen zu jedem Romankapitel sowie hypertextuelle Strukturen für die Navigation, Recherche und Datenbanken mit archivalischen und philologischen Informationen.

MUSIL ONLINE wird am Robert Musil-Institut in Klagenfurt entwickelt > http://musilonline.at/

Unter MUSILTEXT finden Sie unter dem Link Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in der für die Gesamtausgabe bei Jung und Jung neu ins Leben gerufenen Form.

> http://www.jungundjung.at/content.php?id=2&b_id=248



Literaturzeitschrift UNKE: Die Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen

Herausgeber Josef K. Uhl bereitet die nächste Ausgabe der Literaturzeitschrift UNKE vor. Die UNKE Nr. 18 soll im Jahr 2017 erscheinen. Die letzte Ausgabe wurde im Jahr 2004 publiziert. Die Zeitschrift erscheint seit dem Jahr 1971.

"Trotz der mittlerweile gediegenen Aufmachung der Hefte ist die „Unke“ immer noch von einem anarchistischem Geist beseelt, der Lebendigkeit vor Perfektion stellt." (Webportal der Österreichischen Nationalbibliothek)

https://www.onb.ac.at/oe-literaturzeitschrift…/Unke/Unke.htm



Das Musil-Haus trauert um Fabjan Hafner – die Welt ist eine andere

Wie oft begegnet uns ein Mensch, in dem sich profundes Wissen mit der Fähigkeit verbindet, es großzügig, heiter und leicht mit uns zu teilen? Ein Mensch, der mit einer einzigartigen Mischung aus Engagement, Erfahrung und Eloquenz uns einnehmen und mitnehmen kann? Auch dahin, wo es komplex wird, etwa in die Literatur? Uns überraschen und begeistern?

Fabjan Hafner war ein solcher Mensch, er war uns allen ein Geschenk – und die Literatur war ihm eine Herzensangelegenheit.

Fabjan Hafner war ein Multitalent – Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen – als Schriftsteller und als Wissenschaftler. Er förderte, übersetzte, schrieb über slowenischsprachige Autoren wie Gustav Januš, Florjan Lipuš und viele mehr. Er war – seit Langem – anerkannter Handke-Spezialist und Handke-Freund. Zuletzt arbeitete er über Christine Lavant, vor allem als Editor ihrer Gedichte, auch der zu ihren Lebzeiten unveröffentlichten.

Es sind dies nur wenige Beispiele. Denn Fabjan Hafner hat über 180 Publikationen vorgelegt. Und war mehrfach preisgekrönt: Petrarca-Übersetzer-Preis, Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

Fabjan Hafner war als Lehrender bei den Studierenden und KollegInnen der Alpen-Adria-Universität geschätzt und beliebt. Vor allem aber hat er, zu unser aller Freude, das Publikum des Musil-Instituts für sich eingenommen. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis!

Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke – nicht nur am Musil-Institut, wo er seit 1998 wirkte.

Wir hier am Musil-Institut sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden.

Doch die Welt ist eine andere, so viel ärmere. Denn Fabjan Hafner ist nicht mehr.

Anke Bosse
Mit Edith Bernhofer, Walter Fanta, Elmar Lenhart und Angelika Rossak

Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Heimo Strempfl, Ulrike Delclos, Nadine Stelzl

Robert-Musil-Literatur-Museum

Zu Ehren Fabjan Hafners richtet das Musil-Institut am 8. Juni 2016 – es wäre sein 50. Geburtstag gewesen – eine Gedenkveranstaltung aus. Im Musil-Institut liegt vom 11. bis 19. Mai ein Kondolenzbuch aus (Klagenfurt, Bahnhofstr. 50, 1. Stock).



Kaernten.ORF.at: Das Musil Haus - Porträt eines Hauses

Kaernten.ORF.at Das Musilhaus - Porträt eines Hauses

Der Klagenfurter Literaturkurs und der „Translatio“, die Verleihung des Staatspreises für literarische Übersetzungen, finden - im Vorfeld der Tage der deutschsprachigen Literatur - im Musil Haus in Klagenfurt statt.

http://bachmannpreis.orf.at/stories/2718146/



Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1 >Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - von Christina Höfferer

Ö1 - Ambiente * Reisen mit Ö1. Sonntag, 21. Juni 2015
Beginn: 10:05

Reisemagazin, u.a. mit:

- Ingeborg Bachmann in Klagenfurt - Eine Spurensuche von Christina Höfferer
- Sturmflut und Handelsgeschichte: Die holländische Provinz Zeeland. Von Ernst Weber
- Die großen Unbekannten Andalusiens: Jaén mit Úbeda und Baeza. Von Edgar Schütz.

Redaktion: Ursula Burkert

- Jeden Juni huldigt man in Klagenfurt dem geschriebenen Wort auf hohem sprachlichem Niveau, das ist jedenfalls Ingeborg Bachmann zu verdanken. Ihre Spuren in der Stadt ihrer Kindheit hat Christina Höfferer für "Ambiente" aufgezeichnet.

http://oe1.orf.at/artikel/407962



Bayerisches Fernsehen: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Erstausstrahlung:
11.12.2014 / Bayerisches Fernsehen: 22:30 bis 23:15 Uhr LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann

Der Film von Angelika Kellhammer zeichnet Bachmanns Lebensstationen nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die aber, wie die Bachmann-Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet.

Bayerisches Fernsehen - MEDIATHEK: LIDO: Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann: https://www.youtube.com/watch?v=Pcfqyzx6aMA





AUS DER WELT DER LITERATUR UND DER KÜNSTE

>>> Musil Museum

 

 

 

12.10: Leseperformance mit Musik: „Sie gehen dir nicht aus dem Kopf" (Künstlerhaus Klagenfurt)

Hugo Ramnek: "Meine G-G-G-Generation" (Wieser-Verlag) - 50 Texte zu 50 Songs

Zeit: 19:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, 9020 Klagenfurt
Eintritt: 12 €

Musikalische Umrahmung: Arthur Ottowitz (Mundharmonika) und Jörg Friessnegg (Stromgitarre) Das literarisch-musikalische Trio Ramnek / Friessnegg / Ottowitz trifft auf das gestalterische Trio Kautz / Moschik / Weiss-Richter der Ausstellung open windows.

Der Kärntner Schriftsteller liest und legt die legendären Platten auf. Im Künstlerhaus ist er und seine Jukebox das erste Mal auch LIVE zu hören. Eine Jam Session aus Worten und Tönen, die lange im Kopf bleiben.
Einleitende Worte Lojse Wieser (Wieser-Verlag)

Ab 20:15 Uhr freier Eintritt zur Finissage der Ausstellung open windows Hanno Kautz, MelittaMoschik, Gertrud Weiss-Richter

In der Ausstellung open windows wird das Thema FENSTER als Kommunikationsoberfläche und Synonym für die Weltbeobachtung aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Medien reflektiert – in den Medien Malerei, Objekt und Installation. Kleine Galerie: von der skulptur zur malerei Elisabeth Juan „Skulptur heißt eigentlich Wegnehmen – im Gegensatz zur Plastik: Dazugeben. Der Naturstein, der Rohling beinhaltet schon die zu schaffende Idee in sich.

Info auf www.kunstvereinkaernten.at und http://www.kopf-head-glava.at/